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Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf Bitcoin - Absicherung gefragt? Zertifikateanalyse


08.03.2021
Bank Vontobel Europe AG

München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist der Bitcoin-Future (ISIN US12573M4006/ WKN nicht bekannt) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.

In den vergangenen Monaten habe bei der Kryptowährung Bitcoin ein neues Rekordhoch das nächste gejagt. Teilweise seien diesen aber in der Vergangenheit starke Kurseinbrüche gefolgt. Daher würden Bitcoin-Anleger derzeit verstärkt nach Absicherungsstrategien gegen potenzielle Kursrücksetzer suchen. Eine Möglichkeit könnten hier Short Mini Futures bieten.

Es gebe wenige Anlageprodukte, die aktuell so stark im Fokus der Öffentlichkeit und der Investoren stünden, wie der Bitcoin. In den vergangenen Wochen und Monaten seien die Kurse vieler Kryptowährungen enorm gestiegen und allen voran steche die wohl bekannteste Kryptowährung Bitcoin hervor. Viele neue Rekord-Höchststände seien erreicht worden, was gleichzeitig zur Folge gehabt habe, dass auch das Interesse an der digitalen Währung stark angestiegen sei. Der anfänglich eher als spekulativ betrachtete Bitcoin gewinne immer mehr an Akzeptanz. Nicht nur Privatanleger, sondern auch institutionelle Investoren, wie Pensionsinstitutionen, hätten in den Kryptomarkt investiert und hätten dadurch einen erheblichen Anteil an der Preissteigerung. Zusätzlich habe die Akzeptanz etablierter Zahlungsplattformen, wie beispielsweise PayPal, weiter dazu beigetragen, dass die bekannteste Kryptowährung inzwischen vermehrt als Zahlungsmittel akzeptiert werde.

Eine weitere Initialzündung für den starken Kursanstieg sei die Bekanntmachung des US-Elektroautobauers Tesla gewesen, im großen Stil in den Bitcoin zu investieren. Denn, wie Konzernchef Elon Musk Anfang Februar mitgeteilt habe, habe Tesla USD 1,5 Mrd. in die digitale Währung investiert. Zwar komme diese deutliche Positionierung von Elon Musk wenig überraschend, denn der Elektroauto-Pionier bezeichne sich selbst schon seit längerem als größten Befürworter der Kryptowährung. Ein Umstand, der sicherlich angesichts Musks globaler Reichweite und Popularität, seinen Teil zum Anstieg des Bitcoins beigetragen haben dürfte.

Zudem werde der Bitcoin von einigen Investoren vermehrt als Instrument zur Inflationsabsicherung gesehen - eine Rolle, die in der Vergangenheit eher Gold zugeschrieben worden sei. Nun würden sich mittlerweile viele Bitcoin-Investoren fragen, inwieweit sich der aktuelle Trend fortsetzten lasse oder ob ein Einbruch bevorstehe.

Die Schwankungen des Bitcoin-Kurses, welche sich traditionell schon auf einem äußerst hohen Niveau befänden, hätten Anfang dieses Jahres spürbar zugenommen. Innerhalb von nur vier Wochen habe der Bitcoin einen Kursanstieg von rund USD 20.000 verbuchen können und sei somit erstmalig über die Marke von USD 57.000 gestiegen. Nach diesem rasanten Anstieg sei es jedoch erst einmal in die andere Richtung gegangen. So habe der Bitcoin binnen weniger Tage einen Kurseinbruch von rund USD 9.000 verzeichnet. Ähnlich sei es dem Bitcoin beispielsweise zum Ende des Jahres 2017 ergangen, als er sein damaliges Allzeithoch erreicht habe, um anschließend binnen weniger Wochen massiv abzustürzen.


Selbstverständlich seien solche historischen Entwicklungen keine zuverlässigen Indikatoren für die Zukunft und gerade beim Bitcoin scheine zurzeit alles möglich zu sein. Die britische Finanzmarktaufsichtsbehörde FCA warne jedoch nun explizit vor den neuesten Kursentwicklungen der Kryptowährung. Denn insbesondere die hohe Volatilität sei nichts für schwache Nerven und somit einer der Hauptnachteile bei einer Investition in den Bitcoin.

Eine Möglichkeit, um sich gegen potenzielle Kurseinbrüche des Bitcoins abzusichern, könnten Vontobel Short Mini Futures auf den Bitcoin Future bieten. Das Besondere an den Mini Futures sei der Basiswert. Der Basiswert dieser Produkte sei nicht unmittelbar der Kurs des Bitcoins, sondern der an der US-Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) gehandelte Bitcoin Future, der von der CME in US-Dollar berechnet und transparent veröffentlicht werde.

Mini Futures würden zu den Hebelprodukten gehören. Ein Mini Future ermögliche somit eine überproportionale (gehebelte), Partizipation an allen Kursentwicklungen des Basiswerts - bei Short Mini Futures erfolge diese Partizipation invers, d.h. entgegen der Kursentwicklung des Basiswerts, wodurch von einem sinkenden Kurs des Basiswerts profitiert werden könne. Berühre oder überschreite der Basiswert während der Laufzeit zu irgendeinem Zeitpunkt jedoch eine Barriere, welche laufend angepasst werde, komme es zu einem Stopp-Loss-Ereignis. Dabei sei die Barriere so gewählt, dass bei Eintritt eines solchen Barrierenereignisses (Berühren oder Überschreiten der Stopp-Loss-Barriere) ein Restwert des Mini Futures verbleibe, auf Grundlage dessen sich der Auszahlungsbetrag errechne.

Es könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass bei einem schnellen Anstieg des Basiswertkurses ebenfalls der zugrunde liegende aktuelle Basispreis (im Falle eines Shorts liege diese über der Barriere) berührt bzw. überschritten werde, wodurch der Mini Future wertlos verfalle. In diesem Fall komme es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Long Mini Future-Zertifikat (ISIN DE000VQ4PSC2/ WKN VQ4PSC) auf Bitcoin mit einem Basispreis von USD 32.747,55. Der Stopp-Loss betrage USD 37.620,00 und der Abstand zum Stopp-Loss 24,15%. Das Papier habe ein Bezugsverhältnis von 0,001 und einen Hebel von 2,58. Der Geldkurs liege bei EUR 16,36. Der Briefkurs werde bei EUR 16,47 gesehen. (Stand: 08.03.2021, 09:36)

Interessant sei auch das Short Mini Future-Zertifikat (ISIN DE000VQ4J5N5/ WKN VQ4J5N) bezogen auf Bitcoin, das einen Basispreis von USD 71.635,05 habe. Der Stopp-Loss liege bei USD 64.540,00, der Abstand zum Stopp-Loss belaufe sich auf 30,18%. Das Bezugsverhältnis betrage 0,001, der Hebel 2,16. Der Geldkurs liege bei EUR 24,46, wobei der Briefkurs bei EUR 24,57 gesehen werde. (Stand: 08.03.2021, 09:36)

Anleger seien dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen könnten. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde könne im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 05.03.2021) (08.03.2021/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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